C-Junioren : Spielbericht

Stadtliga A Meisterrunde
1. Spieltag - 15.03.2025 11:00 Uhr
FV B/W Zschachwitz II   SpG Radeberg
FV B/W Zschachwitz II 1 : 3 SpG Radeberg
(0 : 1)

Verdammt glücklicher Sieg nach hektischer Schlussphase

Nach mehr als 3 Monaten Pause (warum so lange versteht kein Mensch) ging es für die C-Jugend der Spielgemeinschaft Radeberg-Ullersdorf (SpG) zum ersten Punktspiel der Rückrunde der sogenannten „Meisterrunde“ bei einem recht kühlen Sonne-Wolkenmix nach Dresden-Zschachwitz, um auf frischem Kunstrasengrün gegen deren 2. Mannschaft vom FV Blau-Weiß auf Punktejagd zu gehen. Bei eigenem Anstoß versuchte die SpG die Initiative zu ergreifen und durch Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen. Tatsächlich gehörten die ersten Minuten den Gästen aus der Röderstadt, welche über Alvin nach nicht mal 5 Minuten das erste Mal gefährlich in der Box der Blau-Weißen auftauchten, als dieser sich auf der rechten Außenbahn durchsetzen und so bis zur Grundlinie Höhe 5-Metterraum gelangte. Mit seiner nippelhohen Hereingabe konnte aber keiner der mitgeflitzten Mitspieler etwas anfangen. Ärgerlich. In der Folge spielte die SpG mit der einen oder anderen Sequenz mehr Ballbesitz, die Ideen und damit weitere Torchancen blieben aber Mangelware. Zschachwitz dagegen tauchte mehr und mehr im Gefahrenzentrum der SpG auf und kam ein ums andere Mal zu Abschlüssen, jedoch ohne Torgefahr. Lediglich einmal musste Timmy im Tor der SpG die Arme hochreißen, um den Einschlag zu verhindern. Als es dann Collin doch einmal gelang, ein Abspiel der Zschachwitzer zu antizipieren und so für ein 2 gegen eins im Strafraum der Dresdner zu sorgen, wurde auch diese Gelegenheit etwas leichtfertig liegen gelassen. Schade. Als dann die Gastgeber mehr und mehr Oberwasser erzielten, wusste sich SpG-Schlussmann Timmy nur noch mit einem Befreiungsschlag tief und weit ins gegnerische Hinterland zu helfen, welcher den Keeper der Gastgeber zum Rauslaufen animierte, um das Spielgerät zurück in die andere Richtung zu prügeln. Dabei verkalkulierte er sich, verdattelte die Pille und der einzig folgende SpG-Spieler Alvin bedankte sich, welcher den Ball nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Trotz mehrerer Angriffe der Blau-Weißen (entgegen dem Vereinsnamen schwarz-weiß kostümiert) und einem Eckball ging es mit der eher geschenkten Führung der SpG in die Pause.

Nach dem Wechsel passierte genau das, was eigentlich vermieden werden sollte. Anstatt wieder selber aktiv zu werden, überließ man Zschachwitz das Spielfeld und musste so eine Strafraumszene nach der anderen überstehen. Zschachwitz spielte zielstrebig, hatte aber wenig Fortune im Abschluss, sodass die dünne Führung der SpG bis 10 Minuten vor Ende Bestand hatte. Unverhofft kommt oft, als einer der zahlreichen Angriffe der Gastgeber durch Clemens an der Mittellinie unterbunden wurde, Alvin die rechte Bahn steil nach vorn schickte, welcher nach kurzem Sololauf die Murmel im äußersten linken Eck der Dresdner Bude einrasten ließ zum fast schon grotesken 2:0 für die SpG. Zschachwitz verzagte nicht und kurbelte weiter. Nachdem ein missglückter Abwehrversuch eines Radeberg-Ullersdorfer Verteidigers nur am eigenen Lattenkreuz statt als Eigentor im Netz landete, mehrten sich die Hoffnungen, tatsächlich etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Das wollte aber Timmy (Torwart SpG) dann doch nicht ganz so unterschreiben, welcher zwar geistesgegenwärtig einen weiten und hohen Ball der Dresdner erlief, statt diesen aber locker aufzunehmen, volley einem nicht weit weg stehenden Angreifer vor die Füße kickte, welcher sich nun seinerseits artig mit dem 1:2 Anschlusstreffer bedanke. Nun wurde es hektisch. Blau-Weiß wollte auf jeden Fall wenigstens den einen Punkt, der mehr als verdient gewesen wäre, die SpG dagegen versuchte mit Mann und Maus einen weiteren Einschlag zu verhindern. Dabei wurden die Aktionen immer unkontrollierter, der Gegner immer mehr zu Abschlüssen aus aussichtsreichster Position eingeladen. Der Ball fand aber nicht den Weg ins Tor der SpG. 2 Minuten vor dem Ende dann die Erlösung, als erneut das verzweifelte Anrennen der Gastgeber durch Alvin an der Mittellinie unterbunden werden konnte, der zu weit vor seinem Kasten positionierte Tormann durch Alvin einfach überlaufen wurde und er das Bällchen ein zweites Mal nur noch ins leere Tor hinein zu schieben brauchte, zum 3:1 für die SpG. Das verkraftete Zschachwitz nicht mehr und gab sich geschlagen. Ende. 

Fazit: Obwohl der eine und auch andere Leistungsträger nicht seinen besten Tag hatte, trat die Mannschaft insgesamt als Team auf. Der unerwartete Erfolg, wie auch immer er zustande kam, sollte für Mut und Selbstvertrauen sorgen für die kommenden Aufgaben, die bestimmt nicht einfacher werden. Danke an Ben und Karl aus der D3, auch wenn nur wenige Atemzüge an Spielzeit ermöglicht werden konnten. 

A.B.


Fotos vom Spiel



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